Kulturleitbild 
Oberösterreich
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  Kulturleitbild Oberösterreich | IMPULSBEITRÄGE

Das waren Ihre Impulsbeiträge
Im Rahmen des Diskussionsprozesses Kulturleitbild Oberösterreich wurden im Frühjahr 2007 prominente Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Kulturfunktionäre eingeladen, einen Impulsbeitrag zum Kulturleitbild Oberösterreich zu verfassen. Das Landeskulturreferat dankt für die eingelangten Beiträge, die sehr fundiert und engagiert Anregungen und Visionen für das Kulturleitbild formulierten. Bei der Überarbeitung des Leitbild-Entwurfes konnte vieles davon aufgenommen werden. Im Folgenden finden Sie alle Impulsbeiträge zum Nachlesen.


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Petra-Maria Dallinger, Dr., Linz, 2008-04-01
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Dr. Petra-Maria Dallinger ist Direktorin des StifterHauses Linz, Zentrum für Sprache und Literatur in Oberösterreich.

Christine Dollhofer, Linz, 2007-10-10
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Christine Dollhofer ist Direktorin des Crossing Europe Filmfestival Linz, das seit 2004 jährlich veranstaltet wird und vor allem die junge Generation europäischer Filmemacher in den Mittelpunkt rückt.

Alfred Doppler, em. Univ.-Prof. Dr., Innsbruck, 2007-06-18
ÜBERLEGUNGEN ZUM KULTURLEITBILD
3.3. Intellektuelle Zentren, 6.3. Kunst- und Kulturvermittlung und 6.4. Intellektuelles Leben

Geisteswissenschaften, die zu einem Verständnis der Welt beitragen, in der wir leben, können auf die Grundwerte humaner Bildung nicht verzichten; vor allem die Literatur vergangener Jahrhunderte und die der Gegenwart muss als Quelle der Erkenntnis und des intellektuellen Vergnügens interpretiert und vermittelt werden. Dazu ist ein geisteswissenschaftliches Zentrum notwendig (Kap. 3.3). Von den in Oberösterreich bestehenden Institutionen bietet sich dafür das Adalbert-Stifter-Institut an. Der Ausbau und die bloße Vernetzung des auf dem Gebiete der Geisteswissenschaften vorhandenen Angebotes (Kap. 6.4.) scheint mir ohne Koordinationsstelle nicht effektiv zu sein, weil die geisteswissenschaftlichen Disziplinen wie Musik- oder Kunstgeschichte an der Kunst- und Musikuniversität eher Randgebiete sind und die Johannes Kepler Universität in Forschung und Lehre hauptsächlich auf Geschichtswissenschaften ausgerichtet ist. Das Stifter-Institut müsste daher stufenweise als geisteswissenschaftliche Zentrum ausgebaut werden, das sowohl für die Forschung als auch für die Vermittlung von Literatur, Kunst und Kultur zuständig wäre.

In der ersten Stufe wäre es notwendig, die in über 40 Jahrgängen vorliegende Vierteljahresschrift des Institutes wieder zu aktivieren. Die Zeitschrift hatte internationales Renommee und war an den germanistischen Instituten der ganzen Welt bekannt. Ihr Wiedererscheinen würde der literatur- und kulturwissenschaftlichen Forschung neue Impulse geben; denn die Vierteljahresschrift würde neben der Zeitschrift „Sprachkunst“, die von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben wird, die einzige betont geisteswissenschaftliche Zeitschrift in Österreich sein. (Das anstatt der Vierteljahresschrift herausgegebene Jahrbuch steht in einer Reihe von Jahrbüchern, wie sie Gesellschaften herausgeben, die sich der Pflege eines bestimmten Dichters widmen, wie z.B. das Hofmannsthal-Jb., das George-Jb., das Storm-Jb. u.a. Sie kündigen auf diese Weise einen eingeschränkten Inhalt an).
Die neue Vierteljahresschrift – die alte Abkürzung VASILO sollte, weil international bekannt, beibehalten werden – könnte unter dem Titel "Vierteljahresschrift für Literatur- und Kulturgeschichte. Neue Folge. Herausgegeben vom Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich" erscheinen und sollte als zentrales Publikationsorgan allen auf dem Gebiete der Geisteswissenschaften in Oberösterreich tätigen Institutionen offen stehen. Notwendig wäre dazu nur die Errichtung eines Redaktionskomitees und die Bestellung eines hauptamtlich tätigen, wissenschaftlich qualifizierten Redakteurs.

In der zweiten Stufe wäre die Errichtung einer literatur- und kulturwissenschaftlichen Abteilung im Stifter-Institut wünschenswert. Die Abteilung könnte neben allgemeinen literaturwissenschaftlichen Aufgaben Konzepte der Literaturvermittlung (wie sie gegenwärtig im Stifter-Institut praktiziert und erprobt werden) weiter entwickeln und im Zusammenhang mit dem oö. Literaturarchiv Beiträge zu einzelnen Autoren und zur Literatur- und Kulturgeschichte Oberösterreichs in der Vierteljahresschrift oder in eigenen Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die Leiterin oder der Leiter dieser literaturwissenschaftlichen Abteilung könnte in einer dritten Stufe in Kooperation mit den sozialwissenschaftlichen und historischen Studienrichtungen der Johannes Kepler Universität und in Verbindung mit dem Ars Electronica Center, unterstützt von Gastdozenten des germanistischen Institutes der Universität Salzburg, Pläne für ein Bakkalaureatsstudium, ein Diplomstudium und nach einer Anlaufzeit auch Pläne für ein Doktoratsstudium entwickeln; Studien, die wegen der räumlichen Nähe und den Erfahrungen des AEC medienkundlich und medienkritisch ausgerichtet werden könnten. Auf diese Weise ließe sich ein intermediales Lehramtsstudium vor allem für Deutschlehrer einrichten, das gegenüber den bestehenden Universitäten einen besonderen Schwerpunkt hätte. Als Modell könnte – in abgewandelter Form – das „Brenner“-Archiv der Universität Innsbruck dienen, in dem Literaturhaus, Archiv und wissenschaftliche Forschung unter einem Dach vereinigt sind.
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em. Univ.-Prof. Dr. Alfred Doppler ist Professor am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck und einer der Hauptherausgeber der Historisch-Kritischen Stifter-Ausgabe sowie Mitglied des Adalbert-Stifter-Institutes des Landes Oberösterreich.

Reinhard Dyk, HR Mag. Dr., Linz, 2007-08-20
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HR Mag. Dr. Reinhard Dyk ist Geschäftsführer der Stiftung Hartheim und war Kulturstadtrat (1991-2003) und Vizebürgermeister (2001-2003) der Stadt Linz.

Festival der Regionen / Vorstand, Ottensheim, 2007-11-26
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Das Festival der Regionen ist eines der größten zeitgenössischen Kulturfestivals in Österreich und findet seit 1993 alle zwei Jahre an dezentralen Orten im Bundesland Oberösterreich statt.

FIFTITU% – Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst & Kultur in OÖ, Linz, 2007-04-26
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FIFTITU% – Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst & Kultur in OÖ, Kapuzinerstraße 36/1, 4020 Linz, Tel.Nr. : 0043-(0)732-770353, mailto:fiftitu@servus.at, http://www.fiftitu.at

Forum Interkulturalität, Linz, 2007-11-22
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Das Forum Interkulturalität versteht sich als eine interkulturelle und interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die aus einzelnen interessierten Personen gebildet wurde. Sein Hauptanliegen ist es, Migrant/innen und/oder ethnischen Minderheiten Zugang zu Kulturproduktion zu ermöglichen.

Martin Fritz, Ottensheim, 2007-07-03
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Martin Fritz ist Leiter des Festivals der Regionen, einem der größten zeitgenössischen Kulturfestivals in Österreich. Es findet seit 1993 alle zwei Jahre an dezentralen Orten in Oberösterreich statt und hat sich seither zu einer zeitgenössischen Schwerpunktveranstaltung für aktuelle, ortsspezifische Kunst und Kultur entwickelt.

Gesellschaft für Archäologie in Oberösterreich, Leonding, 2007-07-02
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Die Gesellschaft für Archäologie in Oberösterreich unterstützt die archäologische Forschung in Oberösterreich u.a. durch Öffentlichkeitsarbeit, Förderung wissenschaftlicher Ausgrabungen und Publikationen als Beitrag zum Denkmalschutz, zur Heimatpflege und zur Sicherung des kulturellen Erbes.

Gesellschaft für Landeskunde - OÖ. Musealverein (*1833), Linz, 2007-11-13
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Die "Gesellschaft für Landeskunde - OÖ. Musealverein" wurde 1833 als Oberösterreichischer Musealverein gegründet. Sie widmet sich der Erforschung der Geschichte, Kultur und Naturkunde von Oberösterreich, der Herausgabe von periodisch erscheinenden Veröffentlichungen, der Unterstützung von Arbeiten in allen Bereichen der Landeskunde sowie der bibliographischen Erfassung sämtlicher Veröffentlichungen zur Landeskunde.

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